Deutschland importierte 2009 deutlich weniger Steinkohle
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- Studie: Deutlich höhere Kohlesubventionierung als bisher bekannt
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Düsseldorf - Im vergangenen Jahr hat Deutschland auf Grund der Wirtschaftskrise wesentlich weniger Steinkohle importiert: Die Einfuhren sind gegenüber 2008 um knapp ein Fünftel auf 35,1 Millionen Tonnen gesunken. Dies teilte der Verein der Kohleimporteure am Mittwoch in Düsseldorf mit. Vor allem die schwache Stahlkonjunktur und die gesunkene Stromnachfrage gelten als Auslöser des Rückgangs.
Auslöser des Rückgangs waren demnach vor allem die schwache Stahlkonjunktur und die gesunkene Stromnachfrage. Auch insgesamt schrumpfte der deutsche Kohlemarkt 2009 um rund ein Fünftel auf 50,3 Millionen Tonnen. Die Inlandsproduktion war mit 15,2 Millionen Tonnen um 15 Prozent ebenfalls rückläufig.
Für das laufende Jahr rechnen die Kohleimporteure wegen der wieder in Fahrt gekommenen Konjunktur mit einem besseren Geschäft und erwarten einen Anstieg der Einfuhren um fünf bis zehn Prozent. Auch langfristig sei die Steinkohleverstromung mit einem Anteil von derzeit 20 Prozent nicht aus dem deutschen Energiemix wegzudenken, hieß es. Die Kosten für das geplante Auffangen und die dauerhafte Speicherung des bei der Kohleverbrennung freiwerdenden Treibhausgases Kohlendioxid seien deutlich niedriger als die millionenschwere Subventionierung erneuerbarer Energien.
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