Deutschland hat Klimaschutzfonds für arme Länder gestartet
- Studie: Beitrag der deutschen Unternehmen zum Klimaschutz
- Verbraucherparlament: Verbraucher beraten über Klimaschutz
- Klimaschutzkampagne "Klima sucht Schutz" erobert Facebook
- Weltklimagipfel: UN-Staaten bereiten neues Klimaabkommen vor
- Entscheidung über Verschärfung der EU-Klimaziele verschoben
- US-Senatoren legen Entwurf für Klimaschutzgesetz vor
- DIHK und BDI gegen höhere Klimaschutzziele
- Union schließt Änderungen beim Klimapaket nicht aus
- Abschluss der Bonner Klimakonferenz
- EU will Klimaschutzziele höher stecken
gesamtes Archiv
Berlin - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat am Dienstag gemeinsam mit der KfW-Entwicklungsbank die Weichen für einen Klimaschutzfonds für arme Länder gestellt. Bei der Vertragsunterzeichnung wurde vereinbart, dass der Klimaschutzfonds sowohl kleineren Unternehmen als auch Privathaushalten in Entwicklungsländern und aufstrebenden Ländern zugutekommen soll.
Röttgen und die Bank sagten Mittel von umgerechnet mehr als 100 Millionen Dollar zu (mehr als 80 Millionen Euro). Davon stellt das Ministerium nach eigenen Angaben 20 Millionen Euro bereit.
Geplant ist, dass vor allem private Investoren zusätzliches Geld geben. Der Fonds soll in den nächsten fünf Jahren auf mehr als 500 Millionen Dollar (rund 407 Millionen Euro) wachsen. Damit sollen Öko-Energien unterstützt und das Energiesparen gefördert werden. Nach Angaben des Umweltministeriums geht es vor allem um Brasilien, Chile, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Marokko, Philippinen, Südafrika, Tunesien, die Türkei, die Ukraine und Vietnam.
"Indem das Bundesumweltministerium Eigenkapital bereitstellt und einen Teil der wirtschaftlichen Risiken übernimmt, schaffen wir die für private Investoren notwendigen Anreize, sich in Form von Fremdkapital zu beteiligen", sagte Röttgen. "Damit gelingt es, durch den intelligenten Einsatz vergleichsweise geringer Haushaltsmittel insgesamt erhebliches Kapital für den internationalen Klimaschutz zu mobilisieren."
Weitere Nachrichten vom 29.06.2010
- EU kritisiert Preise für Handy-Gespräche im Ausland als zu hoch
- Computerbild-Test: Google-Handy Nexus One liegt vor iPhone 4
- Verbraucherzentrale: Telefonrechnung genau kontrollieren
- Bundesgerichtshof: E-Plus muss keine Gebührentricks hinnehmen
- Energiewirtschaft fordert breitere Beteiligung am Energiekonzept
- Sachsen-Anhalts Bauherren setzen auf umweltbewusstes Heizen
- Google kündigt neue Strategie im China-Streit an
- Verbraucherpreise um 1,1 Prozent gestiegen
- Internet macht Zeitungsverlegern das Leben schwer
- Handys und Notebooks vor der Sommerhitze schützen
- RWE: Interesse am polnischen Energieversorger Enea verloren
- Staatliche Abwicklung von Krisenbanken im Gespräch
- Apple bricht alle Verkaufs-Rekorde
- Bayern droht Klage gegen den Atomausstieg an
- Gestiegener Dollarkurs lässt Ölpreise wieder fallen
- Versicherungsschutz bei Probefahrten nicht außer Acht lassen

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
