Deutschen mangelt es an Umweltbewusstsein
Hamburg - Den Deutschen mangelt es laut einer aktuellen Studie an Umweltbewusstsein. Laut einer Studie der National Geographic Society mangelt es den Deutschen an Umweltbewusstsein. Das Institut verglich die einzelnen Länder auf ihre Nachhaltigkeit hin. Anhaltspunkt der Studie waren die Konsumentenscheidungen in 17 Ländern. Befragt wurden 17 000 Menschen via Internet. In Deutschland sind zwar 43 Prozent wegen der aktuellen Umweltprobleme beunruhigt, der Durchschnitt in den untersuchten Ländern liege aber bei 55 Prozent. Für ökologische Probleme fühlten sich nur 14 Prozent der Deutschen verantwortlich, auch hier ist der Durchschnittswert mit 31 Prozent um mehr als das Doppelte höher. Eine Verschlechterung der Lebenssituation durch den Klimawandel befürchtet nur knapp jeder Dritte; in den anderen Ländern macht sich die Hälfte der Bevölkerung darüber Sorgen.
Insgesamt rangiert Deutschland bei der "Greendex"-Studie mit Platz Zehn nur im Mittelfeld, hat aber sein Umweltverhalten den Angaben zufolge verglichen mit dem Vorjahr leicht verbessert. Es wurde in Bezug auf Haushalt, Transport, Essen und Konsum erfragt. Pluspunkte in der deutschen "Öko"-Bilanz sind der Einsatz von Energiesparlampen, kaum privat genutzte Klimaanlagen, isolierte Häuser und bewussteres Heizen angesichts steigender Kosten. Minuszeichen stehen im internationalen Vergleich vor einem hohen Trinkwasserkonsum aus Flaschen sowie dem Vorzug des Autos vor der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Den ersten Platz hat erneut Indien erreicht, die USA rangierten wieder an letzter Stelle.
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