Deutsche Wasserwirtschaft positioniert sich im internationalen Wettbewerb
Zahlreiche Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft begrüßten die Initiative einhellig. Die breite Unterstützung durch die Bundesministerien biete jetzt die einmalige Chance, die Stärken der deutschen Wasserwirtschaft und Wasserforschung zu bündeln und damit ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Bis Mai 2008 sollen die notwendigen organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden, damit German Water Partnership mit dem Auftritt auf der Fachmesse IFAT 2008 funktionsfähig ist.
Der Wassersektor ist ein internationaler Zukunftsmarkt: Experten beziffern den globalen Umsatz der Wasserver- und Abwasserentsorgung auf derzeit 250 Milliarden Euro - er soll sich im kommenden Jahrzehnt auf rund 500 Milliarden Euro verdoppeln. Im Ausfuhrsortiment des Exportweltmeisters Deutschland liegen nach OECD-Angaben (2003) Wassertechnologien hinter der Mess-, Steuer- und Regeltechnik knapp auf Platz 2. Dies bedeutet einen Welthandelsanteil bei den Komponenten für die Wasser- und Abwassertechnik für Deutschland von rund 16,5 Prozent und Platz 2 hinter Weltmarktführer USA.
Der Investitionsbedarf für eine ordnungsgemäße Wasserversorgung und Abwasserentsorgung etwa in Osteuropa, in den Schwellenländern Asiens und nicht zuletzt in den Entwicklungsländern ist enorm. Die Diskussion um den Klimawandel hat die Bedeutung effizienter Lösungen für die Nutzung knapper werdender Wasserressourcen zusätzlich unterstrichen. Dabei geht es nicht nur um innovative Technik, sondern um ganzheitliche Konzepte und Systemlösungen für das Wasser- und Gewässermanagement.
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