Deutsche Umwelthilfe: Krümmel und Brunsbüttel nie wieder ans Netz
dpa, Verivox
Kiel (dpa) - Die atomkritische Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vor einem Wiederanfahren der stillstehenden Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel gewarnt. Gerade in Brunsbüttel gebe es "jede Menge Probleme und Defizite", sagte DUH-Atomexperte Gerd Rosenkranz der "Frankfurter Rundschau" (Mittwoch).
- Anzeige -
Die Mängel seien zum größten Teil noch nicht abgearbeitet worden. Der Reaktor weise "das störanfälligste Notstromsystem in Deutschland" auf. In Krümmel habe sich erneut gezeigt, dass auch modernste Technik menschliche Fehler nicht kompensieren könne. Dort sei ein an sich harmloser Störfall derart "eskaliert, dass es einen gruselt".
Die beiden Meiler stehen wegen einer Kette von Zwischenfällen seit Sommer still. Ob und wann sie wieder ans Netz gehen, ist laut Angaben der schleswig-holsteinischen Atomaufsicht offen. Nach Ansicht einer vom Betreiber berufenen Expertenkommission könnten die Anlagen sicher weiterbetrieben werden. Die Kieler Atomaufsicht sieht das nicht so.
Weitere Nachrichten vom 07.11.2007
- Kabinett bekräftigt Ökostrom-Ausbau - Gabriel: Kein Kostentreiber
- Glos ruft unzufriedene Stromkunden zum Anbieterwechsel auf
- Neuer Speicher für Sonnenwärme - Solarstrom künftig auch nachts
- Vodafone D2 will iPhone Paroli bieten
- Telekom legt Quartalszahlen vor - Musikhandy iPhone vor dem Start
- Hintergrund: Strom- und Gaspreise in Deutschland
- Glos will Chefs der Energieriesen treffen: Diskussion über EU-Pläne
- Autofahrer spüren Ölpreisanstieg an der Zapfsäule
- Regierung sieht Erneuerbare-Energien-Gesetz als Erfolgsstory
- Mobilfunk-Anbieter blau.de startet Einheitstarif 9,9 Cent und Sonderaktion
- Kanada setzt Akzente im Bereich Biomasse, Biokraftstoffe und Solarenergie
- Umfrage: Immer mehr Online-Nutzung trotz wachsender Bedenken
- Microsoft stellt neuen Windows Live Service bereit
- Netzagentur: 2007 wohl erstmals eine Million Stromanbieter-Wechsel
- UN-Klimareport - Mahnung für Politik auf zehn Seiten
- Chef der Monopolkommission: Stromkonzerne brauchen keine Absprachen
- Netzkostenanteil am Strompreis von 38,6 auf 31,5 Prozent gesunken
- WM-Ticketaffäre: Zeugin bestätigt Claassens Aussage
- Kurden schließen sieben Öl-Verträge ab - OMV AG bohrt im Irak
- Internationale Energieagentur warnt vor deutlich höherem Energieverbrauch bis 2030
- Drillisch beschließt Kapitalerhöhung zur Finanzierung von Übernahmen
- Netzagentur fordert von Energiekonzernen Bringschuld ein
- E.ON Bayern-Chef weist Kritik an Energieversorgern zurück
- Städte- und Gemeindebund fordert schärferes Kartellrecht
- Heftige Proteste gegen Datenspeicherung und Telefonüberwachung
- Verbraucherschutz-Präsident will Zerschlagung der Stromkonzerne
- RWE: Moratorium verzögert Kraftwerksneubau
- Schnell auch ohne DSL - Alternativen helfen auf dem Weg ins Netz
- Siemens erhält Auftrag für Windenergieanlagen aus Kanada
- US-Ölpreis nimmt Kurs auf 100-Dollar-Marke - Brent-Öl über 95 Dollar
- Facebook schaltet Werbung auf eigenen Seiten
- Internetanbieter Filiago setzt auf TriplePlay mit Voice over IP
- Green Power IPTV - Internet TV aus erneuerbaren Energien bei TV1.DE
- congstar mit neuer günstiger Festnetz-Flatrate fürs Handy

