Deutsche Telekom will bei britischer Mobilfunktochter Stellen abbauen
Düsseldorf - Die Deutsche Telekom plant einem Medienbericht zufolge bei ihrer britischen Mobilfunktochter im Zuge der Zusammenlegung mit France Télécom einen Stellenabbau. Telekom-Finanzvorstand Timotheus Höttges nannte im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) jedoch keine genaue Zahlen. Die beiden Joint-Venture-Partner versprächen sich von der Zusammenführung Synergien in Höhe von umgerechnet vier Milliarden Euro.
Höttges betont demnach, dass aber auch bei einem Verkauf oder im Falle der eigenständigen Weiterentwicklung ein Stellenabbau unvermeidlich gewesen wäre: "Eine Kooperation war nicht unser einziger Plan. Unser neues Management in Großbritannien hat einen Sanierungsplan ausgearbeitet, der vor allem auf reduzierte Kosten und aggressivere Preise setzt. Auf den hätten wir zurückgegriffen, wenn wir uns nicht mit einem Wettbewerber geeinigt hätten."
Die Telekom will demnach von dem Joint Venture bereits 2010 bilanziell profitieren. Analysten gehen von einer Steigerung des Barmittelüberschusses in Höhe von 400 Millionen Euro aus, sagte Höttges. Die Telekom erwarte, dass der Betrag nicht weit davon entfernt liege.
Weitere Nachrichten vom 09.09.2009
- Gabriel stellt Plan für Suche nach Endlager vor
- Spiegel: AKW-Laufzeitverlängerungen an strenge Auflagen geknüpft
- Sibiriens Unglückskraftwerk offenbar völlig veraltet
- VW plant Verkauf von Elektroautos ab 2013
- Französische Regierung erwägt Besteuerung von Mobilfunkantennen
- Studie: Die meisten Telefonate bleiben in der Familie
- China plant weltgrößtes Sonnenkraftwerk
- Vivendi erwägt Übernahme des brasilianischen Netzbetreibers GVT S.A.
- Ölpreis pendelt sich über der Marke von 71 Dollar ein

