Deutsche Telekom und France Télécom kooperieren

Verivox | 16.07.2004
Bild: Telefon mit Wahltasten


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Die Deutsche Telekom und France Télécom wollen zukünftig ihre Kräfte in ausgewählten Bereichen der Forschung und Entwicklung bündeln. Die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom und France Télécom, Kai-Uwe Ricke und Thierry Breton, unterzeichneten gestern in Paris ein entsprechendes Memorandum. Dieses definiert die wesentlichen Eckpunkte der Zusammenarbeit. So wollen Deutsche Telekom und France Télécom künftig gemeinsam Anwendungen und Dienstleistungen entwickeln.

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"Sowohl für Deutsche Telekom als auch für France Télécom sind Innovationen der wesentliche Motor für profitables Wachstum. Gemeinsam können unsere beiden Unternehmen eine bedeutende Rolle für den Standort Europa spielen," betonte Kai-Uwe Ricke, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Telekom. "Mit der Arbeit an gemeinsamen Projekten in Forschung und Entwicklung wollen Deutsche Telekom und France Télécom eine aktive Rolle bei der Gestaltung des Telekommunikationsmarkts der Zukunft übernehmen."

Thierry Breton, Vorstandsvorsitzender von France Télécom, erklärte: "Innovation ist eine Triebfeder für das anhaltende Wachstum der Betreiber im Kommunikationssektor. Die Innovations-Partnerschaft weltweit tätiger Unternehmen wie Deutsche Telekom und France Télécom stärkt die Entwicklung des Kommunikations-Marktes in Europa mit den Kunden im Mittelpunkt der Kommunikationsnetze."

Von der Kooperation sollen wesentliche Impulse für die gemeinsame Gestaltung der Internationalen Informations- und Telekommunikations-Märkte (ITK) der Zukunft ausgehen. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf folgende Schwerpunkte:

  • Netze der nächsten Generation: Im Fokus steht dabei die Erhöhung der Effizienz von Festnetzen und die Weiterentwicklung zu Netzen der nächsten Generation (Next Generation Networks).
  • Netzübergreifender Kunden-Zugang: Der Kunde soll immer und überall einen optimalen Zugang zu Anwendungen im Festnetz und Mobilfunk erhalten (ABC - Always Best Connected).
  • Service Delivery Platform: Die Entwicklung einer intelligenten Plattform soll kundenindividuelle Dienste und Lösungen ermöglichen. Hierzu gehören auch die AAA-Funktionen von Autorisierung, Authentifizierung und Accounting (Rechnungen).
  • Endgeräte der Zukunft: Dazu werden Prototypen intelligenter, einfach zu bedienender Endgeräte konzipiert. Damit sollen neue Möglichkeiten der Interaktion und der Umwelterkennung eröffnet werden.
  • Home Gateway: Hier werden Standardisierungen für Anwendungen und Schnittstellen zu Hause entwickelt.


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