Deutsche Energie-Agentur warnt vor Stromlücke

dpa, Verivox
Bild: Stromleitungen


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Berlin (dpa) - Die Deutsche Energie-Agentur (dena) warnt vor Engpässen bei der Stromversorgung in einigen Jahren infolge des schleppenden Neubaus von Kraftwerken heute. "Immer mehr Pläne zum Kraftwerksbau werden auf Eis gelegt", sagte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler der "Braunschweiger Zeitung" (Donnerstag). Die tatsächlich geplanten Kraftwerksblöcke reichen nicht aus, um 2020 eine ausreichende Leistung zur Verfügung zu stellen." Eine Folge werde ein deutlicher Anstieg des Strompreises sein.

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Dem Bericht zufolge droht nach einer neuen internen Analyse der Energie-Agentur bis 2020 in Deutschland eine "Stromlücke", die etwa der Leistung von 15 Großkraftwerken entspricht. Kohler forderte Politik und Wirtschaft auf, rasch für die Akzeptanz von Kraftwerks-Neubauten zu werben.

Die Bundesregierung hatte erst Ende Februar erklärt, aktuell sei die Stromversorgung in Deutschland nicht in Gefahr. Sie wies damals Warnungen von RWE-Chef Jürgen Großmann vor möglichen Stromengpässen im Sommer zurück. "Alle Zahlen zeigen, dass von einer Stromlücke keine Rede sein kann", sagte seinerzeit der Sprecher des Bundesumweltministeriums, Michael Schroeren.



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