Der WLAN-Stick: seine Vorgänger und seine Nachfolger

ddp | 04.01.2010
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Berlin - Der USB-WLAN-Stick ist ein guter Ersatz für die eingebaute WLAN-Karte - etwa, wenn diese defekt ist. Es gibt darüberhinaus weitere Alternativen, sich per Adapter ins lokale Drahtlos-Netzwerk einzuklinken. Diese sind jedoch fast alle nicht mehr gängig oder befinden sich in einer enger werdenden Nische.


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Die PCMCIA-Karte: Moderne tragbare Computer verfügen nicht mehr über einen entsprechenden Steckplatz. "PCMCIA ist veraltet, heute gibt es ExpressCards", sagt Rudolf Opitz von der Zeitschrift "c't". Letztere seien schmaler und hätten eine schnellere Anbindung. Doch ähnlich wie USB-Sticks würden die Geräte kaum nachgefragt, "höchstens, um ein altes WLAN auf ein schnelleres upzudaten".

Die WLAN-fähige CompactFlash-Karte ereilt das gleiche Schicksal. "Damals als Pocket-PCs und PDAs noch große Verbreitung fanden, waren CF-Karten sehr begehrt", sagt Opitz. "Man konnte diese Geräte, die oft einen CF-Slot hatten, mit WLAN nachrüsten." Heutzutage seien Smartphones standardmäßig meist mit WLAN, UMTS und Bluetooth ausgestattet.

Ferner gibt es Adapter, die die Netzwerkschnittstelle eines Gerätes um die drahtlose Dimension erweitern. Diese WLAN-Lan-Adapter, teils auch WLAN-Client-Adapter genannt, verfügen über einen RJ45-Stecker und können an die entsprechende Buchse am Computer angeschlossen werden. Auch netzwerkfähige Spielekonsolen oder Drucker können, so sie nicht ohnehin WLAN-Funktionalität haben, aufgerüstet werden.

Räumlich und technisch unabhängig von einem WLAN agieren Surfsticks mit UMTS- oder GPRS-Anbindung, die als Nachfolger der WLAN-Sticks angesehen werden können. Sie enthalten ein Modem, mit dem eine Internetverbindung hergestellt wird. Telekommunikationsanbieter bieten Tages-, Stunden- oder generelle Flatrates mit und ohne Vertragsbindung.



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