Der Weg des russischen Erdgases

dpa
Bild: palniki gazowe



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Moskau/Berlin (dpa) - Bei der Versorgung Europas mit russischem Erdgas kommt der Ukraine als Transitland eine zentrale Bedeutung zu. Die ehemalige Sowjetrepublik durchziehen nach russischen Angaben drei Transitleitungen, mit denen unter anderem Deutschland sowie Tschechien, die Slowakei, Österreich, Polen, Ungarn und Rumänien beliefert werden.

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Eine weitere Leitung, die jetzt von Wartungsarbeiten betroffene Jamal-Europa-Pipeline, verläuft durch Weißrussland. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax werden jährlich rund 44 Milliarden Kubikmeter durch Weißrussland nach Europa befördert.

Russland denkt zudem über eine weitere Gasleitung durch Weißrussland nach, sofern es in Europa Bedarf gebe und in Russland genug Gas gefördert werden könne, hatte der damalige russische Regierungschef Viktor Subkow im Oktober 2007 erklärt.

Außerdem wird an einer Ostsee-Pipeline gebaut, durch die nach neuesten Planungen nicht vor dem Jahr 2012 jährlich 27,5 Milliarden Kubikmeter Gas nach Deutschland fließen sollen. Als Anlandepunkt für die 1200 Kilometer lange Pipeline ist Lubmin am Greifswalder Bodden vorgesehen. Von dort aus soll das Gas über zwei Landleitungen nach Westeuropa und nach Süden ins sächsische Olbernhau gelangen.



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