Der Energiemix der erweiterten EU

Verivox | 03.05.2004
Bild: Stromleitungen


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Berlin, 3. Mai 2004 – Der europäische Energiemix zur Stromerzeugung wurde mit dem Beitritt der zehn neuen Mitglieder im Mai 2004 kaum verändert. In der Gemeinschaft der 25 Länder bilden Kernenergie und fossile Brennstoffe weiterhin die Basis. Der Anteil an der Stromerzeugung beträgt knapp 90 Prozent. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, nach jüngsten Daten für 2002.

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In der vergrößerten EU stamme über die Hälfte aus fossilen Brennstoffen, wie Kohle, Öl, Gas und Holz. Etwa ein Drittel der Stromerzeugung liefere die Kernenergie.

Wasserkraft stelle in den 25 Ländern der EU rund elf Prozent der Stromproduktion. Die übrigen erneuerbaren Energien, so VDEW, tragen drei Prozent zur Stromerzeugung der erweiterten EU bei.

Stromquellen in der EU:
Anteile der Energieträger an der gesamten Stromerzeugung 2002 in Prozent:

LandKernenergieFossilWasserErneuerbare
Belgien573922
Dänemark087013
Deutschland296254
Finnland30421513
Frankreich7710121
Griechenland09352
Großbritannien227422
Irland09352
Italien079183
Luxemburg073243
Niederlande49303
Österreich032653
Portugal080182
Schweden468460
Spanien2658115
EU-153352123
Estland010000
Lettland035650
Litauen801550
Malta010000
Polen09730
Slowakei5429170
Slowenien4136230
Tschechien257140
Ungarn395911
Zypern*010000
EU-253254113


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