Debatte um Kohle-Subventionen - RAG-Chef warnt vor Entlassungen
- Schwarz-Gelb will bis zu 10 Milliarden Euro bei Steinkohle sparen
- Bei der Steinkohle geht nach dem Machtwechsel in NRW die Angst um
- Bis Ende 2007 keine betriebsbedingten Kündigungen bei der Steinkohle
- RAG will über Kohlezukunft verhandeln - Gewerkschaft kampfbereit
- Abbau der Kohle-Subventionen: Kündigungen bleiben der wunde Punkt
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Die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) will gegen die Kohlepläne von Schwarz-Gelb mobil machen. Sie kündigte für den kommenden Mittwoch eine Flugblattaktion vor den Zechentoren und in den Zentren der betroffenen Ruhrgebietsstädte an. Demonstrationen seien zunächst nicht geplant, sagte ein Sprecher in Hannover. "Wenn es nicht anders geht, werden wir auch auf die Strasse gehen", hiess es.
Umstritten zwischen der neuen Landesregierung und dem RAG-Chef sind die bis 2008 bereits zugesagten Subventionen. Müller will darüber nicht noch einmal verhandeln. Dieses Geld brauche der Bergbau, um Entlassungen zu vermeiden. "Das ist auf Kante genäht", sagte er. Rüttgers hatte RAG und Gewerkschaft am Donnerstag bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags aufgefordert, sich auf die neue Lage einzustellen. Es könne "bis zum Jahr 2008 nicht einfach weiter gemacht werden wie bisher".
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