Datenschutzbeauftragter kritisiert mangelnde Verschlüsselung sensibler Hartz-Daten
Verivox | 28.12.2004
Berlin (ots) - Berlin - Die Software zur Erfassung des neuen Arbeitslosengeldes II soll nach Angaben des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar überarbeitet werden, um Missbrauch mit den Daten der drei Millionen Langzeitarbeitslosen zu verhindern. Dem "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe) sagte Schaar, Bundesagentur für Arbeit (BA) und Bundeswirtschaftsministerium hätten zugesagt, in der ersten Jahreshälfte 2005 nachzubessern. Er bezeichnete es als "ärgerlich", dass es keine Zugriffsbeschränkung bei der Software gebe. Hintergrund: Die Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaften in den Kommunen, die sich um die Hilfeempfänger kümmern, können bundesweit auf alle Daten zugreifen, darunter auch auf umfangreiche Angaben zu Einkommen und Vermögen.
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