Das sind die Technik-Neuheiten 2016

dpa/tmn | 08.01.2016
Bild: Familie mit Notebook, Tablets und Smartphone ©monkeybusinessimages/iStock/thinkstock.de

Las Vegas/Berlin - Das neue Jahr startet mit der Consumer Electronics Show in Las Vegas. Hersteller aus der ganzen Welt präsentieren hier die Technik-Trends für das kommende Jahr. Ob Kühlschränke mit großen Displays, intelligente Turnschuhe oder Neuerungen in Sachen Smart Home – Die Technik-Messe gibt einen interessanten Einblick in neue Trends und Highlights.


Brillantere TV-Bilder

2015 waren gebogene Displays der große TV-Trend. Nun bringen die Hersteller wieder mehr plane Mattscheiben, deren scharfe UHD-Bilder durch hohen Dynamikumfang (HDR) und einen erweiterten Farbraum (WCG) noch kontrastreicher und brillanter werden sollen. Damit die gesteigerte Dynamik zwischen sattem Schwarz und gleißendem Licht sowie das prallere Farbspektrum für den Verbraucher vergleichbar bleiben, hat der Hersteller-Verband Ultra HD Alliance auf der CES ein neues Logo vorgestellt: Ultra HD Premium.

Das darf nur Fernseher zieren, die neben UHD-Auflösung (3840 mal 2160 Pixeln) von der Allianz festgelegte Mindeststandards für Helligkeit, Resthelligkeit und Farbraumgröße erfüllen. Auf der Messe sind das vor allem die Top-Geräte, etwa die keine drei Millimeter dünnen OLED-TVs E6 und G6 von LG. Panasonics erstes Ultra-HD-Premium-TV heißt DXW904, bei Philips bildet die UHD-Serie 7000 den HDR-Einstieg. Samsung zeigt etwa den gebogenen, randlosen KS9500. Sonys XD 93 mit Android TV als Betriebssystem unterstützt zwar HDR, trägt das Logo aber nicht.

Schlauere Geräte

In den wachsenden Actioncam-Markt steigt jetzt auch Nikon ein - mit der robusten, bis 30 Meter Tiefe wasserdichten KeyMission 360, die neben 4K- auch 360-Grad-Videos liefern kann, weil sie Linsen an zwei Seiten hat, deren 180-Grad-Bilder verbunden werden können. Sonys neue HDR-AS50 (220 Euro ab Februar) kann mit ihrem 11-Megapixel-Sensor Full-HD-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufzeichnen - und wird mit einem Unterwassergehäuse für Tauchtiefen bis 60 Metern geliefert. In den Himmel von Las Vegas dagegen schickt Parrot die Nurflügler-Drohne Disco: Mit einer 14-Megapixel-Kamera in der Nase soll sie ein Heckpropeller auf bis zu 80 km/h beschleunigen. Der Start soll aus der Hand gelingen, die Landung vollautomatisch.

Von Sengled ist auf der Messe eine neue LED-Leuchte für die Lampenfassung namens Voice mit eingebautem Lautsprecher, Mikrofon und WLAN zu sehen. Sie versteht Sprachbefehle, etwa zur Musiksteuerung, kann aber auch den Raum überwachen und Alarm schlagen, wenn ein Einbrecher durch die Wohnung zieht oder das Baby schreit. Im Smart-Home-Dunstkreis funkt auch Netatmo mit der lernfähigen WLAN-Übwerwachungskamera Presence, die im Außenbereich Menschen, Tiere und Fahrzeuge dank Infrarot selbst im Dunkeln unterscheiden und reagieren kann - etwa mit der Nachricht, dass der Paketdienst kommt.

Vielseitigeres Hi-Fi

Musikstreaming und Drahtlos-Audio-Systeme wie das neue Beosound 35 von Bang & Olufsen (2300 Euro ab April) oder Sonys SRS-ZR7 (350 Euro ab Juli) sind große Themen auf der Messe. Doch trotz der rasanten Digitalisierung der Hi-Fi-Welt hält sich Vinyl nicht nur hartnäckig, sondern findet sogar immer neue Anhänger. Deshalb hat Sony mit dem PS-HX500 (500 Euro ab Mai) einen neuen Plattenspieler konstruiert - und Panasonic angekündigt, mit der SL-1200-Serie wieder Technics-Laufwerke zu produzieren.

Der neue Sony kommt mit einem Aluguss-Teller, Riemenantrieb und Phono-Vorverstärker. Aber auch ein USB-Ausgang, der hochauflösende 24-Bit-Signale ausgeben können soll, ist als digitales Zugeständnis vorhanden - falls jemand seine Platten digital ausspielen oder in Dateiform sichern möchte, wozu auch eine Software mitgeliefert wird. Technics verkauft seinen Klassiker ab Winter 2016 wieder als Grand Class SL-1200G, mit digitalen Einflüssen beim Mikroprozessor und Kontrollsensoren für den Direktantrieb.

Leichtere Notebooks

Dünn und vielseitig sind die Laptop-Neuheiten der CES - und viele wiegen dank Magnesium, Aluminium oder Karbon kaum mehr als ein Kilogramm. Lenovo hat etwa Zuwachs für seine Thinkpad-Reihe angekündigt: Zwei 14-Zoll-Notebooks und ein 12-Zoll-Tablet, die allesamt X1 heißen. Im 360-Grad-Display des X1 Yoga stecken optional farbkräftige OLEDs, wie sie bisher fast nur bei Smartphones oder Fernsehern zu finden waren. Das Gewicht von 1,3 Kilogramm unterbietet das zweite Notebook namens X1 Carbon noch einmal um 100 Gramm. Ansteckbare Module sind die Spezialität des X1-Tablets, darunter eine 3D-Kamera, ein Projektor oder ein mit Schnittstellen gespickter Extra-Akku. Man kann auch eine magnetisch haftende Tastatur nutzen, wenn das Tablet mit dem integrierten Ständer aufgestellt wird. Diese Kombination wiegt nur knapp 1,1 Kilogramm.

HP hat sein Elitebook Folio (ab März zu Preisen ab 1000 Euro) überarbeitet, und es auf gut 12 Millimeter verschlankt und das Gewicht unter ein Kilo gedrückt. Es kann auch mit einem 4K-Display bestellt werden und bietet an Schnittstellen nur zwei USB-C-Ports: Diese Anschlüsse für den neuen, beidseitig nutzbaren USB-C-Stecker, wie ihn der USB-3.1-Standard vorsieht, finden sich an immer mehr mobilen Geräten - auch am portablen, 800 Gramm leichten Monitor MB169C+ von Asus. Mit seiner Ständerhülle sieht der 15,6-Zöller aus wie ein Tablet. Über das USB-C-Kabel fließen hier nicht nur die Bildinformationen, sondern auch der Strom für den Betrieb.

Variablere Tablets und Phablets

Mit Windows 10 kommen neue, wandelbare Mobilgeräte auf den Markt. Acer etwa zeigt in Las Vegas das Aspire Switch 12 S (ab 1200 Euro ab März) mit USB-C und magnetischem Tastaturdock, das die Continuum-Funktion von Windows unterstützt: Wird die Tastatur angesteckt, arbeitet man automatisch mit PC-Benutzeroberfläche weiter. Dieses Feature bietet auch Acers neues 5,5-Zoll große Windows-Phablet Liquid Jade Primo (ab 600 Euro ab Januar) mit OLED-Display und USB-C, wenn man es in die mitgelieferte Docking-Ladestation stellt, an die auch Monitor, Maus und Tastatur angeschlossen werden können. Ein OLED-Display und USB-C zeichnen auch Samsungs neues 12-Zoll-Windows-Tablet Galaxy Tab Pro S aus (ab Februar), das 6,3 Millimeter dünn ist, keine 700 Gramm wiegt und sich mit Tastaturhülle auch für Notebookaufgaben empfiehlt.

Obwohl das 8 Zoll große HD-Tablet Pixi 3 von Alcatel Onetouch größenmäßig nicht mehr als Smartphone oder Phablet durchgeht, installiert der Hersteller darauf die Mobilversion von Windows 10 - schließlich erlaubt das LTE-Gerät auch ganz klassisches Telefonieren.

Multimedia-Handys

Bei den Mobilgeräten gibt es aber auch Neues aus dem Android-Bereich: Huawei hat etwa eine 500 Gramm leichte und gut 7 Millimeter dicke 10-Zoll-Version seines Multimedia-Tablets Mediapad M2 (ab 350 Euro ab Ende Januar) mit vier Lautsprechern und Fingerabdrucksensor mit zur Messe gebracht. Außerdem hat der Hersteller angekündigt, dass sein neues Top-Handy, das Ende November in China vorgestellte Sechs-Zoll-Phablet Huawei Mate 8, Ende Januar für 600 Euro auch in Deutschland auf den Markt kommt.



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