Das neue Google-Handy G1 braucht Kontakt zum Internet
Hannover - Das auch in Deutschland von vielen Verbrauchern lang erwartete Google-Handy G1 ist in den USA bereits auf den Markt. In einiger Hinsicht gleicht das Telefon dem erfolgreichen iPhone von Apple. Doch in einigen Punkten steht es dem Apple-Modell etwas nach. Denn Nutzer benötigten nicht nur ein Google-Konto, sondern zur Nutzung vieler Programme wie Videoplayer oder Terminverwaltung auch den Kontakt zum Internet, berichtet die Zeitschrift "c't" (Ausgabe 24/08).
Nutzer müssen per WLAN oder Mobilfunknetz online gehen, um Kalender, Kontaktlisten, Mails und andere Daten direkt mit Google-Diensten automatisch abzugleichen. "Das Zusammenspiel des G1 mit den Web-Diensten von Google funktioniert gut und zuverlässig", sagt "c't"-Experte Daniel Lüders. Programme für Aufgabenlisten und Notizen fehlen allerdings.
Im Test konnte die Bedienung des G1 nicht vollends überzeugen. Die Menüführung erfolgt mit dem Finger über einen Touchscreen, der lediglich berührt, aber nicht mehr gedrückt werden muss. Wer die Darstellung vergrößern will, muss mehrmals auf den Bildschirm tippen. Dieser registriert die Eingaben aber sehr genau. Im Vergleich zum iPhone ist das Google-Handy größer und schwerer. In Deutschland soll das G1 im kommenden Jahr auf den Markt kommen.
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