Conergy sucht Kooperation mit chinesischen Unternehmen
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Düsseldorf - Angesichts der Krise in der Solar-Branche nimmt der angeschlagene Solarkonzern Conergy Gespräche mit chinesischen Unternehmen über eine Zusammenarbeit auf. "Es gibt Gespräche in diese Richtung", bestätigt Conergy-Vorstand Alexander Gorski dem "Handelsblatt". Geplant sei eine Kooperation mit einem großen Hersteller wie Trina oder Yingli, die auch eine Beteiligung an Conergy umfassen könnte.
Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg dementierte das chinesische Unternehmen Yingli aber solche Gespräche.
Die Solarbranche steht mit dem Preisverfall und einer geringeren Nachfrage massiv unter Druck. Einige Unternehmen wie Solon mussten Insolvenz anmelden. Conergy konnte vor einigen Monaten nur mit einer Umschuldung die Gefahr einer Pleite abwenden. 2012 peilt Conergy erstmals seit Jahren operativ einen Gewinn an.
Eine Kooperation mit einem chinesischen Hersteller könnte für beide Seiten Vorteile haben, weil Conergy dabei seine Stärke im Vertrieb ausspielen könnte, während die Chinesen mit Größen- und Preisvorteilen punkten. Dies bringt ihnen hierzulande aber auch herbe Kritik ein. Die kritische, durch Überkapazitäten geprägte Lage in der Branche führen viele deutsche Hersteller vor allem auf die Konkurrenz chinesischer Anbieter zurück, die dank staatlicher Hilfe zu massiven Preiszugeständnissen imstande sind.
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