Chinas größter Solarhersteller Suntech prophezeit Preiskampf

dpa
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Hamburg (dpa-AFX) - Chinas größter Solarzellenhersteller Suntech setzt die deutschen Rivalen mit aggressiver Kostensenkung unter Druck. Durch den stark fallenden Preis für das Vorprodukt Silizium sei es möglich, die Ausgaben bis 2011 insgesamt um ein Drittel zu senken, sagte Suntech-Chef Shi Zhengrong in einem Interview mit der "Financial Times Deutschland" (FTD/Mittwochsausgabe).

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"In den kommenden drei Jahren werden die Kosten für Silizium um 50 Prozent fallen", prognostizierte Shi. Derzeit verursacht allein die Siliziumbeschaffung 70 Prozent der Kosten des Unternehmens. Aber schon im kommenden Jahr werde sich die Liefersituation entspannen, sagt Shi.

Damit nährt der Suntech-Chef die Befürchtungen, dass deutsche Vertreter wichtige Wettbewerbsvorteile einbüßen werden. Bislang leiden chinesische Anbieter unter der derzeitigen Knappheit des Siliziums. Denn anders als deutsche Konzerne wie Q-Cells und SolarWorld oder viele US-Hersteller haben sie ihren Bedarf großteils nicht durch langfristige Lieferverträge zu Preisen weit unter denen am Terminmarkt abgesichert. Doch der Effekt wird sich voraussichtlich schon ab 2009 abschwächen, wenn das Angebot an Silizium steigen wird. Denn die Silizium- und Solarzellenproduktion wird in Asien kräftig ausgebaut.



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