China und Russland bauen Zusammenarbeit im Energiebereich aus
- Schachzug gegen Russland? Turkmenistan unterstützt Nabucco
- Russland eröffnet erstes iranisches Kernkraftwerk
- Russland macht ernst: kein Gas mehr für Weißrussland
- Russland will Italien bei Aufbau der Atomkraft unterstützen
- Russland bereitet Zugriff auf Pipelinenetz der Ukraine vor
- Deutschland bezog 2009 weniger Gas aus Russland
- Russland und Norwegen erhalten Zuschlag für Ölfeld im Irak
- Europas wichtigste Pipeline-Projekte
gesamtes Archiv
Peking - China und Russland haben am Montag mit der Einweihung einer Öl-Pipeline eine langfristige Kooperation im Energiesektor besiegelt. An der Einweihungszeremonie nahmen der chinesische Präsident Hu Jintao sowie sein russischer Kollege Dmitri Medwedew teil. Über die Pipeline, die vom östlichen Sibirien ins nordostchinesische Daqing führt, soll in den nächten 20 Jahren russisches Öl nach China fließen. China ist das energiehungrigste Land der Welt. Russland als weltgrößter Ölproduzent erhält im Austausch Anleihen in Höhe von 25 Milliarden Dollar (18,6 Milliarden Euro). Hu sprach von einem "Meilenstein" in der Energie-Zusammenarbeit der beiden Nachbarstaaten.
Im Rahmen seines dreitägigen Besuchs in China unterzeichnete Medwedew mit Hu mehrere wirtschaftliche und politische Kooperationsvereinbarungen, darunter Verträge zu Energieeffizienz, Atomkraft und zu zukünftigen russischen Gaslieferungen an China. Dem russischen Vize-Regierungschef Igor Setschin zufolge, der Medwedew auf seiner Reise begleitete, wollen beide Länder Mitte 2011 ein Abkommen über russische Gaslieferungen unterzeichnen. Dazu müssen sich der russische Versorger Gazprom und der staatliche chinesische Ölkonzern CNPC offenbar nur noch über den Preismechanismus einigen.
Russland habe genügend natürliche Gasreserven, um dem wachsenden Energiebedarf der Chinesen gerecht zu werden, sagte Vize-Ministerpräsident Setschin. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern sei deshalb "strategisch vielversprechend". Russland sei der "natürliche Partner für China", ergänzte er. Die Ölpipeline von Sibirien nach China zeigt die Bestrebungen Moskaus, sich neue Märkte für Rohstoffexporte zu eröffnen, vor allem auf dem rasant wachsenden asiatischen Markt.
Weitere Nachrichten vom 28.09.2010
- Energiekonzept löst gemischte Reaktionen aus - ein Überblick
- Preisauftrieb im September leicht beschleunigt
- Sofortprogramm soll Ausbau von Windparks voranbringen
- Energie-Etiketten für Fernseher sollen Verbraucher helfen
- Hintergrund: Fragen und Antworten zum Energiekonzept
- Nur 61 Prozent der Senioren besitzen ein Handy
- Hochwassergebiete: Heizungsanlage höher montieren
- Ehemalige KarstadtQuelle-Bank gibt Kreditkarte für Tchibo heraus
- Kinder und Internet - Eltern sollten auch mal Grenzen setzen
- Live-Spaces-Blogger müssen umziehen
- Umfrage: Immer weniger Ärger wegen Mobilfunksendeanlagen
- Laufzeitverlängerung ist beschlossene Sache
- Dämpfer für Telekom – Behörde begrenzt Erlöse aus Datenverkauf
- Üppige Banker-Boni: Regierung zeigt sich machtlos
- Blackberry: Einführung des Tablet-PCs lässt noch auf sich warten
- Urteil: Versicherer darf Aufnahme wegen Krankheit ablehnen
- Statusmeldungen bei Facebook & Co finden oft unliebsame Leser
- Gutachter warnen vor Mängeln in Atomkraftwerk Biblis
- Ölpreise sinken leicht, steigende US-Ölreserven erwartet
- Gold: langfristige Wertanlage oder Spekulationsobjekt?

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
