Chef von russisch-britischem Ölkonzern TNK-BP in Moskau vernommen
dpa
Moskau (dpa) - Der Vorstandschef des von den russischen Behörden unter Druck gesetzten Ölkonzerns TNK-BP, Robert Dudley, ist in Moskau in einem Strafverfahren zu Steuerhinterziehungen vernommen worden. Er wurde am Dienstag stundenlang befragt, wie die Agentur Interfax meldete. Dudley sollte zu Steuererklärungen des russischen Partners TNK aus den Jahren 2001 bis 2003 aussagen. Seit langem wird spekuliert, dass ein vom Kreml kontrollierter Konkurrent wie Gazprom oder Rosneft den drittgrößten russischen Ölförderer übernimmt. BP hält 50 Prozent am Unternehmen, der Rest gehört einem russischen Konsortium.
- Anzeige -
Die BP-Führung hatte am Wochenende in Russland angekündigt, man werde "in den kommenden Tagen" ein Lösung im Konflikt um das Tochterunternehmen TNK-BP finden. In den vergangenen Monaten war die Konzernzentrale von TNK-BP in Moskau mehrfach von der Polizei durchsucht worden. Der Kreml hat in den vergangenen Jahren schrittweise die Kontrolle über die Energieförderung wiederhergestellt.
Weitere Nachrichten vom 10.06.2008
- Multimedia-Software QuickTime jetzt aktualisieren
- Apple kündigt nächste Version von Betriebssystem Leopard an
- Gazprom will zum größten Konzern der Welt werden
- Wirtschaftsminister wollen mehrheitlich längere Atom-Laufzeiten
- Energieversorger EWE erhöht Gaspreise um mehr als 17 Prozent
- BT Group erhält 5-Jahres-Vertrag von Procter & Gamble
- Kreise: Scheitert europäischeTelekommunikations-Aufsicht?
- Presse: Kein Aufsichtsratssitz für RWE bei Stromkonzern TGK-2
- Das Handy wird 25
- Gazprom sieht sich nach erstem US-Übernahmekandidaten um
- Übernahmepoker um British Energy geht weiter - Angebot reicht nicht
- Zeitung: Telekom will ein Zehntel der Telefonzellen abbauen
- TELE2 DSL und Fon: Bis zu 100 Euro Vorteil bei Online-Bestellung
- Verband für Erneuerbare Energien rechnet mit Job-Boom
- US-Ölpreis leicht gestiegen - Saudi-Arabien schlägt Krisentreffen vor
- iPhone 3G: Apple bringt neues iPhone im Juli
- Experte: Energiepreisschock wirkt als Konjunkturbremse
- Ende der umstrittenen Kopplung von Öl- und Gaspreis nicht in Sicht

