Chef des Energiekonzerns Eni schließt Einstieg in die Kernkraft aus

dpa-AFX | 14.10.2009
Bild: Kühltürme eines Kraftwerkes

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Mailand - Eni-Chef Paolo Scaroni hat Pläne für einen Einstieg seines Geschäfts in die Atomkraft dementiert. Sein Unternehmen habe in absehbarer Zeit kein Interesse, in die von der Regierung geplante Renaissance der Nukleartechnologie in Italien zu investieren, sagte er der "Financial Times" (Mittwoch). Ein Regierungsvertreter hatte im vergangenen Monat Eni als einen Kandidaten für die vorgesehene Atompartnerschaft zwischen Italien und den USA bezeichnet. Der Stromkonzern Enel hat bereits eine Partnerschaft mit dem französischen Atomkonzern Electricité de France (EdF) besiegelt.


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Zugleich betonte Scaroni, kein Interesse an einer Aufspaltung des Konzerns zu haben. Die US-Beteiligungsgesellschaft Knight Vinke, die rund ein Prozent der Anteile an Eni hält, hatte sich zuletzt dafür ausgesprochen, die Öl- und die Gassparte voneinander zu trennen. Die bisherige Struktur habe dazu geführt, dass Eni mindestens 50 Milliarden Euro zu niedrig bewertet sei. Scaroni verwies vielmehr auf die Vorteile, die ein integriertes Öl- und Gasgeschäft habe. "Eine Aufspaltung würde Werte vernichten."



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