CDU will bei Offshore-Anlagen keine Festlegung für Stromtransport
Vorrangiges Ziel der Offshore-Politik müsse sein, die Interessen des Tourismus an einem ungestörten Landschaftsbild auch bei einem Ausbau der Windenergie zu wahren. "Daher kann die Wirtschaftlichkeit eines Strom-Transportsystems nicht der alleinige Maßstab für die Wahl des endgültigen Systems sein", sagte Dinkla.
"Damit ist auch klar, dass die Festlegung auf ein bestimmtes Energie-Transportsystem wie zum Beispiel Hochspannungs-Freileitungen oder Erdkabel derzeit nicht sinnvoll ist. Diese Frage muss offen gehalten werden. Etwa für mögliche technologische Sprünge zu neuen Energiespeichern, die Leitungen überflüssig machen können", sagte der CDU-Abgeordnete.
Erschwert wird die Suche nach angemessenen Lösungen nach Ansicht von Dinkla derzeit von einem Übermass an Emotionen. "Wir brauchen mehr Sachlichkeit bei der Suche nach angemessenen Entscheidungen", meinte der CDU-Politiker.
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