Bundesverband Braunkohle rechnet 2005 mit stabiler Förderung
dpa
Dresden (dpa) - Der Bundesverband Braunkohle erwartet in diesem Jahr in Deutschland eine Braunkohlenförderung auf Vorjahresniveau. Er rechne für 2005 mit etwa 180 Millionen Tonnen, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes DEBRIV, Kurt Häge, am Donnerstag beim Braunkohlentag in Dresden. Im vergangenen Jahr waren in Deutschland 182 Millionen Tonnen gefördert worden. Der Anteil der Braunkohle an der gesamten Stromerzeugung betrug 26 Prozent.
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Häge dämpfte die Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung eines CO2-freien Kraftwerkes. Auf dem Weg dorthin seien "noch viele technisch-wirtschaftliche und genehmigungsrechtliche Fragen zu lösen", sagte er laut Redemanuskript. Bei einem solchen Kraftwerk würde das anfallende CO2 abgeschieden und anschliessend gelagert.
Schon heute sei klar, "dass diese neuen Technologien nicht zum Nulltarif zu haben sein werden", sagte Häge. Es gehe deshalb auch um die Akzeptanz für höhere Strompreise. Die Abscheidung des CO2 in Kraftwerken werde aber voraussichtlich immer noch billiger sein als die heutige Einspeisevergütung für Windstrom.
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