Bundestags-Ausschuss will mehr Aufklärung über Schnurlostelefone
dpa, Verivox | 05.03.2008
Berlin (dpa) - Die Verbraucher sollen nach Ansicht des Bundestags- Petitionsausschusses besser über Gesundheitsgefahren schnurloser Telefone informiert werden. Wer ein dauerhaft strahlendes Schnurlostelefon kaufe, solle mehr über die Folgen wissen, falls das Bundesamt für Strahlenschutz das Telefon als bedenklich einstufe, forderte der Petitionsausschuss am Mittwoch nach Bundestagsangaben von der Bundesregierung.
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Obwohl für Handys eine Gesundheitsgefahr bei normalem Gebrauch so gut wie ausgeschlossen sei, hätten Hersteller nur selten den "Blauen Engel" beantragt. Dieses Umweltzeichen geht an besonders strahlungsarme Mobiletelefone, die deutlich unter dem Grenzwert von zwei Watt pro Kilogramm liegen.
Für meist im Festnetz genutzte schnurlose Telefone mit DECT-Standard (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) gelte wegen der niedrigen Reichweite zwar kein Grenzwert, teilte der Bundestag mit. Beim Stand-by-Betrieb seien die Basisstationen aber in Privathaushalten häufig die stärkste Quelle hochfrequenter, elektromagnetischer Strahlung. Einige Hersteller hätten auf eine automatische Abschaltung umgestellt. Die Verbraucher sollten stärker über die gesundheitliche Unbedenklichkeit solcher Geräte aufgeklärt werden, forderte der Petitionsausschuss, der sich mit Bitten und Beschwerden von Bürgern beschäftigt.
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