Bundestag setzt Untersuchungsausschuss zu Gorleben ein

AFP | 05.03.2010
Bild: Behälter für Atommüll


Weitere Informationen

gesamtes Archiv
RSS-Feed abonnieren



Berlin - Der Bundestag hat am Donnerstagabend die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zum Atommüllendlager Gorleben auf den Weg gebracht. Auf Antrag von SPD, Linken und Grünen soll das Gremium prüfen, ob die Entscheidung, Gorleben als alleinigen Standort für ein atomares Endlager zu erkunden, nach fachlichen Erwägungen erfolgt ist oder aufgrund einer politischen Vorfestlegung.


- Anzeige -

Hintergrund sind Vorwürfe, wonach 1983 die damalige Bundesregierung unter Kanzler Helmut Kohl (CDU) Einfluss auf wissenschaftliche Expertisen zu Gorleben genommen hat. Dabei geht es besonders um mögliche Gefahren durch ein Einsickern von Grundwasser.

Die Erkundung des Salzstocks Gorleben war im Jahr 2000 von der damaligen rot-grünen Bundesregierung für zehn Jahre unterbrochen worden, soll aber nach dem Willen der Koalition von Union und FDP demnächst wiederaufgenommen werden. Die Oppositionsparteien dringen auf ein ergebnisoffenes Verfahren für die Standortsuche, das auch mögliche Alternativen zu Gorleben einbezieht.



Weitere Nachrichten vom 05.03.2010

Kostenlose Beratung
0800 80 80 890
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa 9-16 Uhr

Häufig gestellte Fragen
Skype Video-Beratung
Verivox ist ausgezeichnet
Benachrichtigungsservice
Aktuelle Tarifangebote für
Sie zusammengestellt.
Wechseln über Verivox
Herr Müller zeigt, wie's geht. Herr Müller
  • Schnell und einfach sparen
  • Über 12 Jahre Erfahrung
  • Über 4 Millionen Kunden
mehr Vorteile
Services
Geschäftspartner
MeinVerivox
  • Newsletter mit Spartipps
  • Aktionen & neue Tarife
  • Aufträge verfolgen