Bundesregierung kommt Netzbetreibern für Strom und Gas entgegen

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Bild: Stromleitungen



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Düsseldorf (AFP) - Die Auflagen für die Betreiber von Strom- und Gasnetzen zu Gunsten der Verbraucher werden weniger streng ausfallen als zunächst von der Bundesregierung geplant. Profitieren sollen davon insbesondere die kleineren Betreibergesellschaften, berichtete das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Wirtschaftsstaatssekretär Joachim Wuermeling. Demnach wird das Kabinett auf seiner Sitzung am Mittwoch den von den Netzbetreibern heftig kritisierten Entwurf an drei Stellen entschärfen. So soll die Schwelle angehoben werden, bis zu der Netzbetreiber ein vereinfachtes Verfahren in Anspruch nehmen können, was Bürokratiekosten sparen soll.

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Die Vorschriften, die eine effizientere Energieverteilung zum Ziel haben, sollen erst zwei Jahre später als bislang geplant vollständig in Kraft treten. Die Netzbetreiber sollen schließlich in den ersten fünf Jahren ihre Effizienz jährlich nur noch um 1,25 statt um 1,5 Prozent verbessern müssen. Bei der Vorschrift, wonach als Maßstab für die Effizienz der beste Netzbetreiber herangezogen wird, soll es laut Wuermeling aber bleiben. Hier hatten die Netzbetreiber gefordert, Maßstab solle der durchschnittliche Betreiber sein. Bei Strom machen die Netzkosten laut Zeitung mehr als ein Drittel des Rechnungsbetrags aus. Effizientere Netze könnten damit die Verbraucher jährlich um Milliarden-Beträge entlasten.


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