Bundesregierung hält Verkauf von Stromnetzen für falsch

dpa, Verivox | 17.03.2008
Bild: Stromleitungen

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Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hält die von den Versorgern angedachten Verkäufe ihrer Stromnetze für falsch. "Das ist aus unserer Sicht kein vernünftiger, sinnvoller Weg", sagte Vize-Regierungssprecher Thomas Steg am Montag nach einem Treffen der Versorger E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW mit Kanzleramtsminister Thomas de Maizière (CDU) in Berlin. Bei einem überstürzten oder zwangsweisen Verkauf der Hochspannungsnetze bestehe die Gefahr, dass notwendige Investitionen und die Versorgungssicherheit gefährdet sein könnten. E.ON hatte sich mit der EU-Kommission auf den Verkauf seiner Netze und gewisser Strommengen geeinigt, um eine drohende Milliardenbuße zu umgehen. RWE zeigt sich aufgeschlossen, sein Stromnetz in eine europäische Netzgesellschaft einzubringen.


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