Bundesregierung beschließt Aktionsplan zum Elektroauto
Berlin - Mit einem Aktionsplan möchte die Bundesregierung die Entwicklung und Markteinführung des Elektroautos voranbringen. Kurz vor der Bundestagswahl beschloss das Bundeskabinett einen "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität". Die Markteinführung für die ersten 100 000 E-Fahrzeuge soll 2012 über Kaufhilfen für die Autofahrer gestützt werden. Die Höhe der Beträge und die Form der Unterstützung wurden noch nicht vereinbart. Dies soll der kommenden Bundesregierung überlassen werden.
Bis 2020 wird mit rund einer Million Elektro-Autos gerechnet. Bis dahin soll ein Netz von Stromtankstellen entstanden sein, das im wesentlichen auf Ökostrom zurückgreift. Danach wird die Industrie aufgefordert, die Technik der noch unzureichenden Batterie- Kapazitäten und die Reichweiten der Fahrzeuge zügig weiterzuentwickeln.
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee forderte angesichts weltweit harter Konkurrenz, Deutschland müsse Marktführer für Elektromobilität werden. In den nächsten zwei Jahren müssten unter anderem die Standards für Batterietechnologie und Ladestellen entwickelt werden. Die Branche der Erneuerbaren Energien hofft derweil, dass vor allem die Abnahme von Ökostrom gefördert wird.
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