Bundesnetzagentur will neue UMTS-Lizenzen vergeben

dpa
Bild: Telefon mit Wahltasten



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Hamburg (dpa-AFX) - Die Bundesnetzagentur will im kommenden Jahr neue UMTS-Mobilfunklizenzen vergeben. "Wir werden nächstes Jahr Frequenzen im 1,8 und 2,6 Gigahertz-Bereich vergeben", sagte Behördenchef Matthias Kurth der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). Dabei handelt es sich um ein größeres Frequenzspektrum, als in der UMTS-Auktion im Jahr 2000 versteigert worden ist. Damals hatte der Bund für sechs Lizenzen rund 50 Milliarden Euro erlöst.

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Kurth stellte klar, dass bei der Lizenzvergabe auch "andere Mitbieter" als die vier deutschen Mobilfunknetzbetreiber zum Zuge kommen könnten. Selbst eine Auktion der Frequenzpakete wie vor acht Jahren sei möglich: "Wenn mehr Nachfrage als Angebot herrscht, werden die Lizenzen wieder versteigert." Die Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone, E-Plus und die Telefónica-Tochter O2 werden damit der Gefahr ausgesetzt, dass neue Anbieter ihnen künftig Konkurrenz machen. In den Vereinigten Staaten hatte eine Versteigerung von Frequenzen zuletzt hohes Interesse bei Internetfirmen und TV-Kabelnetzbetreibern ausgelöst.


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