Bundesnetzagentur macht Telekom-Wettbewerbern Hoffnung

dpa-AFX
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Frankfurt/Bonn - Wettbewerber der Deutschen Telekom konnten sich einem Zeitungsbericht zufolge Hoffnung auf Ausgleichszahlungen für Nachteile aus dem Ausbau des Glasfasernetzes machen. "Forderungen nach einem Nachteilsausgleich können in Zukunft ihre Berechtigung haben", sagte ein Sprecher der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ('FAZ'/Donnerstag). Dabei geht es um Folgekosten, die den Anbietern durch die geplante Umrüstung des Telekom-Netzes auf Glasfaser entstehen können.


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Vorerst allerdings habe die Regulierungsbehörde entsprechende Anträge der Stadtnetzbetreiber Netcologne und M-Net als verfrüht zurückgewiesen, weil die Einzelheiten des geplanten Netzumbaus noch nicht klar seien. "Aber die Anträge sind eine neue Prüfung wert, sobald die Deutsche Telekom ihr Konzept für die Netzmodernisierung vorgestellt hat", sagte der Sprecher der Zeitung weiter.

Netcologne und M-Net hatten dem Bericht zufolge eine Zusatzgebühr von 0,84 Cent je Minute auf Festnetzgespräche verlangt, welche die Telekom in das Netz der beiden Anbieter weiterleitet. In der Netzagentur halte man grundsätzlich auch einen Ausgleich in Form direkter Zahlungen zwischen der Telekom und Wettbewerbern für denkbar. Darüber müsse aber von Fall zu Fall entschieden werden.



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