Bundesnetzagentur-Chef Kurth: Kostenkontrolle kein Allheilmittel

dpa | 25.09.2006
Bild: Stromleitungen


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Berlin (dpa) - Bundesnetzagentur-Chef Matthias Kurth hat vor überzogenen Hoffnungen an die staatliche Regulierung von Strom- und Gaspreisen gewarnt. "Kostenkontrolle ist kein Allheilmittel für mehr Wettbewerb", sagte er am Montag auf dem "3. Deutschen Regulierungskongress" in Berlin. Eine Verstaatlichung der Strom- und Gasnetze lehnte Kurth ab.

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Besonders kritisch sieht der Netzagentur-Chef die Situation auf dem Gasmarkt: "Bei Gaskunden gibt es faktisch keinen Wettbewerb." Beim Strom müssten dringend neue Kraftwerke gebaut werden. Aktuell würden 90 Prozent des Stromangebots von den vier Versorgern E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall erzeugt.


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