Bundesländer nicht sicher bei Wärmeschutzgesetz
Münster - Seit Anfang des Jahres gilt: Wer ein Haus baut, muss das Gebäude zumindest teilweise mit erneuerbaren Energien heizen und kühlen. Die einzelnen Bundesländer setzen das Wärmegesetz einer Umfrage zufolge aber sehr unterschiedlich um. "Im Ergebnis zeigt unsere Untersuchung, dass die Bundesländer Baden-Württemberg und Saarland eine führende Rolle einnehmen", sagte der Direktor vom Internationalen Wirtschaftsforum Regenerative Energien, Norbert Allnoch, am Donnerstag in Münster.
In Baden-Württemberg etwa müssen ab 2010 auch in Altbauten erneuerbare Energien verwendet werden. Im Saarland sei ein ähnliches Gesetz geplant. In den meisten anderen Ländern sei hingegen oft nicht einmal klar, wer für die Überprüfung der klimafreundlichen Baumaßnahmen zuständig sei. "Die meisten anderen Bundesländer sind noch dabei, entsprechende Zuständigkeiten zu klären. Lediglich in Niedersachsen und Berlin sind diese Verfahren weit vorangeschritten", sagte Allnoch. Das sogenannte Erneuerbare Energien Wärmeschutzgesetz gilt seit dem ersten Januar dieses Jahres bundesweit für neu gebaute Wohnhäuser. "Für den Verbraucher rechnen sich die Investitionen bei wieder steigenden Heizöl- und Gaspreisen sehr schnell", sagte Allnoch.
Weitere Nachrichten vom 12.11.2009
- Motorola plant laut Medienbericht eigenen Ausverkauf
- Pilotprojekt testet gleichzeitige Strom- und Wärmegewinnung aus Brennstoffzellen
- RWE hält weiterhin an seinem Stromnetz fest
- Gesetz zum Schutz vor Telefonwerbung unwirksam
- Vattenfall-Chef will "Vertrauenskrise" überwinden
- RWE: Keine Entscheidung über Erhöhung der Gas- und Strompreise getroffen
- E.ON will seinen Gasbezug flexibilisieren
- Microsoft-Suchmaschine Bing kooperiert mit WolframAlpha
- Gartner: Markt für Handys stabilisiert sich im dritten Quartal
- Ölpreise bleiben konstant - Öllagerdaten im Fokus

