Bundeskartellamt prüft Beschwerden wegen Google-Suchmaschine
- Google-Europachef: "Wir achten die Privatsphäre der Menschen"
- Google verzeichnet Gewinnsprung - Werbemarkt blüht
- Google: mehr Übersicht in Bildersuche
- Test: Google Maps bester kostenloser Online-Routenplaner
- Google startet Street View für 20 größten Städte in Deutschland
- Google stellt auf neuen Suchindex um: schneller und aktuellere Informationen
gesamtes Archiv
Bonn/Berlin - Das Bundeskartellamt geht mehreren Beschwerden gegen den Internetriesen Google nach. Darunter sind Eingaben des Verbraucherportals ciao.de, des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und des Stadtplandienstes Euro-Cities, so eine Sprecherin der Behörde. Die "Wirtschaftswoche" hatte zuvor berichtet, es sei unter anderem der Vorwurf laut geworden, dass Google die eigenen Dienste in seiner Suchmaschine bevorzuge.
Für die Beschwerden sei inhaltlich zum Teil die EU-Kommission zuständig, erklärte Kartellamtssprecherin Jana Zacharias. Im Fall von ciao.de sei von der Bonner Behörde noch der Vorwurf zu prüfen, wonach Google Nachteile angedroht haben soll, falls das Verbraucherportal wettbewerbsrechtliche Schritte ergreifen sollte.
"Darüber hinaus gehen noch zahlreiche weitere Beschwerden ein, die aber häufig keine kartellrechtlichen Aspekte haben", sagte die Sprecherin. Dabei gehe es zum Teil um datenschutzrechtliche oder urheberrechtliche Fragen.
Weitere Nachrichten vom 23.08.2010
- Thüringen will Windenergie künftig stärker ausbauen
- Jeder siebte online gekaufte Artikel wird zurückgeschickt
- Aigner fordert mehr Transparenz zu Street View-Widersprüchen
- Atomindustrie muss zusätzliche Abgabe zahlen
- Sky plant Kooperation mit Kabelanbietern
- Röttgen fordert Stilllegung alter Kohlekraftwerke
- "Romance Scamming": Abzocke statt großer Liebe
- SMS bleibt die beliebteste Handy-Funktion
- Nur eingebaute Teile einer Photovoltaik-Anlage sind versichert
- Private Internetnutzung ist nicht immer gleich ein Kündigungsgrund
- Deutliche Laufzeitverlängerung ohne Bundesrat wohl kaum möglich
- Merkel bleibt bei Brennelementesteuer
- Ölpreise erholen sich leicht von Kursverlusten

