Bundeskartellamt ermittelt gegen Energieversorger Wingas
- Neuer Chef für Wintershall: Wingas-Chef Rainer Seele
- WINGAS bleibt trotz Finanzkrise bei Investitionsplänen
- Wingas will gegen Netzagentur-Entscheid zu Ferngasnetzen klagen
- Gazprom: Liefervertrag mit WinGas bis 2036 verlängert
- Bundeskartellamt sieht Defizite im Gasmarkt
- Bundeskartellamt prüft Preispolitik der Energieversorger
- Gaspreismissbrauch – Bundeskartellamt soll Namen nennen
gesamtes Archiv
Berlin/Kassel - Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD/Donnerstag) zufolge ermittelt das Bundeskartellamt derzeit gegen den Kasseler Energieriesen Wingas. Die Wettbewerbsbehörde habe ein sogenanntes Verwaltungsverfahren eingeleitet, um die Rechtmäßigkeit von Wingas-Verträgen zu prüfen, berichtet die Zeitung. Ein Sprecher des Versorgers bestätigte dem Blatt: "Untersucht werden Klauseln, die einen Weiterverkauf von Gasmengen nicht erlauben. Wingas verfügt über einzelne Verträge, die eine solche Klausel enthalten."
Der "FTD" zufolge sind die Ermittlungen Teil einer härteren Gangart der Wettbewerbshüter auf dem Markt der Gasversorger. So hätten beispielsweise jüngst auch die EU-Kommission und die Bundesnetzagentur den Druck auf die Branche erhöht.
Der Energieversorger Wingas ist ein Gemeinschaftsunternehmen des größten deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten, der Wintershall in Kassel, und des russischen Branchenriesen Gazprom.
Weitere Nachrichten vom 18.02.2010
- EU gestattet Allianz von Yahoo und Microsoft bei Suchmaschinenangebot
- TelDaFax erhöht Kapital
- Umfrage: 95 Prozent aller E-Mails sind Spam
- Schweden will Haftung bei Atomunfällen verteuern
- Microsoft baut soziale Netzwerke in E-Mail-Programm ein
- Bergbauamt genehmigt letzten Teilabschnitt für Erdgas-Pipeline
- Urteil über umstrittene Vorratsdatenspeicherung am 2. März
- Erneuerbare-Energien-Branche legt gemischte Bilanz vor
- Smartphones für alle - Hersteller locken mit günstigeren Geräten
- Weltumspannende Internet-Attacke knackt über 70.000 PCs
- Ölpreise fallen wieder

