Bundesamt weist Bericht zu Erkundung in Gorleben zurück
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Gorleben - Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat den in einem "Spiegel"-Bericht genannten Zeitpunkt zur Weitererkundung des Salzstocks Gorleben als Atommüllendlager zurückgewiesen. Das Magazin schreibt in seiner aktuellen Ausgabe, die Arbeiten in Gorleben könnten "frühestens 2013" wieder aufgenommen werden. Der "Spiegel" beruft sich dabei auf ein angebliches Konzept des BfS.
Ein Behördensprecher sagte am Dienstag, das BfS arbeite "an der zügigen Umsetzung der Koalitionsvereinbarung". Diese sehe vor, das Moratorium zur Erkundung des Salzstocks unverzüglich aufzuheben.
Das BfS habe verschiedene Varianten für die Wiederaufnahme der Erkundungsarbeiten geprüft, erklärte der Sprecher weiter. Diese führten zu unterschiedlichen zeitlichen Abläufen. Eine Variante sehe die schnellstmögliche Wiederaufnahme der Erkundung des Bergwerks vor. "Dabei werden mögliche bergmännische Arbeiten bereits durchgeführt, während parallel das weitere Erkundungsprogramm und die notwendigen Arbeiten anhand des aktuellen Standes von Wissenschaft und Technik aktualisiert werden."
Eine alternative Variante sehe vor, zunächst das fachliche Erkundungsprogramm anhand des aktuellen Standes von Wissenschaft und Technik zu aktualisieren und erst danach die bergmännische Erkundung von Gorleben wieder aufzunehmen. In keiner dieser Varianten werde das Jahr 2013 als frühestmöglicher Zeitpunkt für die Wiederaufnahme der Arbeiten genannt, betonte der Sprecher.
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