Bundesamt für Strahlenschutz übernimmt zum Jahreswechsel das Atommülllager Asse

dpa
Bild: Behälter für Atommüll


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Berlin/Hannover - Vom 1. Januar 2009 an wird das Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel wie geplant vom Bund betrieben. Wie die Umweltministerien des Bundes und des Landes Niedersachsen am Dienstag mitteilten, ist mit der Gründung der bundeseigenen «Asse GmbH» der Weg zum Wechsel in der Betriebsführung endgültig frei. Dadurch soll auch die Schließung des maroden und umstrittenen Atommülllagers schneller vorangehen. Für die Anlage gilt dann von Januar an das strengere Atomrecht und nicht mehr das Bergrecht.


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Zuvor war das Helmholtz-Zentrum in München für das Salzbergwerk verantwortlich. Das Zentrum stand aber nach Pannen im Umgang mit dem radioaktiven Müll stark in der Kritik und wurde deshalb abgelöst. Landesumweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) hatte zuletzt von Signalen gesprochen, dass ein Schließungskonzept bis Ende 2009 vorliegen solle. In dem Bergwerk lagern 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll. Fachleute prüfen mehrere Möglichkeiten zur Schließung: Das Bergwerk wird entweder geflutet - dann bleibt der Atommüll unter Tage - oder die Fässer werden herausgeholt.



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