Bundes-Verbraucherzentrale kritisiert Gipfel - "Wenig passiert"
dpa | 04.04.2006
Berlin (dpa) - Die Vorsitzende des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Edda Müller, hat die Ergebnisse des Energiegipfels im Bundeskanzleramt vom Montagabend als dürftig bewertet. "Aus Verbrauchersicht ist leider zu wenig passiert", sagte sie der "Berliner Zeitung" (Dienstag). Beispielsweise habe man zu wenig über Energie-Effizienz, Energiesparen oder alternative Kraftstoffe gesprochen.
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Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energieagentur (Dena) und Teilnehmer des Treffens in Berlin, betonte: "Wir brauchen die Kernenergie nicht." Zum einen gebe es die Gefahr eines Unfalls in den Atommeilern, zum anderen sei die Endlagerung der radioaktiven Abfälle noch immer nicht gelöst. Müller zufolge hat die Dena ein Energie-Szenario für Deutschland bis 2020 erarbeitet, das ohne Atomstrom auskommt.
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