Bund: Erlöse aus T-Aktien-Verkauf bereits vereinnahmt

dpa | 11.10.2004
Bild: Telefon mit Wahltasten


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Berlin (dpa) - Der Bund wird aus dem Verkauf von Telekom-Aktien durch die staatseigene KfW-Gruppe keine Zusatzeinnahmen erhalten. Der Bund habe die Erlöse bereits vereinnahmt, und zwar "zu dem Zeitpunkt, als die Parklösung mit der KfW vereinbart wurde", sagte der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Jörg Müller, am Montag in Berlin. Die Aktien waren im Rahmen so genannter Platzhaltergeschäfte bei der KfW "geparkt".

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Einen Nachschlag aus dem so genannten Besserungsschein werde es wegen des mittlerweile niedrigeren Aktienkurses nicht geben. Der Bund habe dem Verkauf der rund 300 Millionen Telekom-Papiere zugestimmt, sagte Müller. Mit der Reduzierung des Bundesanteils soll das an der Börse gehandelte Aktienvolumen der Deutschen Telekom AG kursschonend erhöht werden.

Die KfW kündigte am Montag die Platzierung von Telekom-Aktien im Wert von bis zu vier Milliarden Euro an. Der Anteil, der dem Bund zugerechnet wird, sinkt durch den Schritt um sieben Prozentpunkte. Bei diesen Platzhaltergeschäften veräussert der Bund Papiere zu einem bestimmten Kurs an die KfW, die wiederum zwischenparkt und marktorientiert weiterverkaufen kann.



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