Bund der Energieverbraucher für Abtrennung von Stromnetzen
Die Bundesregierung solle ihren jahrelangen Widerstand gegen die Liberalisierung des Energiemarkts aufgeben, forderte Peters. Den Verbrauchern werde von den Energiekonzernen 23 Milliarden Euro zuviel abgenommen. "Das Geld fehlt uns für den Umbau einer umweltgerechten Energieversorgung." Es sei "beschämend", dass die Bundesregierung den Energiekonzernen nachgebe und sich gegen die "vernünftige Brüsseler Regelung wehrt".
Die CDU bekräftigte ihren Widerstand gegen eine zwangsweise Abtrennung der Netze. Dies diene nicht dem Wettbewerb, sagte der energiepolitische Koordinator der Unionsfraktion im Bundestag, Joachim Pfeiffer, im Südwestrundfunk. In Deutschland würden frühere Beschlüsse zur Liberalisierung gerade erst zu wirken beginnen. Eine eigentumsrechtliche Abtrennung der Netze würde in diesem Moment eher Zeitverluste und das Gegenteil von mehr Wettbewerb einbringen. Die Variante, das Netz auf einen unabhängiger Betreiber zu übertragen, nannte Pfeiffer einen "völlig falschen Weg".
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