Bulgarien erörtert Bau weiterer Reaktoren im AKW Kosloduj

dpa
Bild: Stromleitungen



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Sofia (dpa) - Bulgarien will im Atomkraftwerk Kosloduj an der Donau zwei neue Reaktoren bauen, um die dort aus Sicherheitsgründen abgeschalteten Blöcke zu ersetzen. Die neuen Reaktoren sollen nach Medienberichten vom Mittwoch bis 2030 fertiggestellt werden, sollte die Europäische Union (EU) nicht in eine Wiederinbetriebnahme der stillgelegten Reaktoren einwilligen. Den Berichten zufolge sind die USA bereit, ein solches Projekt zu finanzieren, um die Energieabhängigkeit des früheren Ostblocklandes von Russland zu verringern.

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Als Voraussetzung für seinen EU-Beitritt 2007 hatte Bulgarien die umstrittenen Reaktoren drei und vier im AKW Kosloduj abgeschaltet. Seitdem versucht das Land, Brüssel davon zu überzeugen, dass die erneute Inbetriebnahme wegen einer der "Stromknappheit auf dem Balkan unbedingt notwendig" sei. Schon Ende 2002 waren die beiden ältesten Blöcke sowjetischer Bauart in Kosloduj stillgelegt worden. Das russische Unternehmen Atomstroiexport soll bis 2015 das zweite Kernkraftwerk des Balkanlandes bei dem Donaustädtchen Belene, rund 120 Kilometer östlich von Kosloduj, bauen.


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