Brüssel kippt spanische Auflagen für Endesa-Übernahme
dpa
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Brüssel (dpa) - Zwei Monate nach der endgültigen Übernahme des führenden spanischen Stromkonzerns Endesa hat die EU-Kommission nationale Auflagen für die Käufer Enel und Acciona gekippt. Die Bedingungen müssten nun von den spanischen Behörden bis 10. Januar kommenden Jahres zurückgenommen werden, entschied die EU-Behörde am Mittwoch in Brüssel.
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Der italienische Versorger Enel und der spanische Mischkonzern Acciona hatten sich bei dem jahrelangen Kampf um Endesa schließlich durchgesetzt und brachten Anfang Oktober 92,06 Prozent der Endesa- Aktien unter ihre Kontrolle. Der Düsseldorfer E.ON-Konzern war mit einer 41 Milliarden Euro schweren Offerte für Endesa gescheitert.
Gegen EU-Recht verstößt unter anderem die Bedingung, dass Endesa als eigenständiges Unternehmen mit Hauptsitz in Spanien erhalten werden muss, schrieb die Kommission. Die Auflage, wonach heimische Kohle in einigen Kraftwerken verfeuert werden muss, wurde ebenfalls gekippt. Die EU-Kommission hatte die Übernahme wettbewerbsrechtlich gebilligt - sie kann nach einer längeren Prüfung nationale Wettbewerbsauflagen verwerfen, wenn diese gegen EU-Bedingungen verstoßen.
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