Brüssel genehmigt Übernahme von Doubleclick durch Google

AFP, Verivox
Bild: Adresszeile eines Internetbrowsers



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Brüssel (AFP) - Die EU-Kommission hat die Übernahme der Internet-Werbe-Firma Doubleclick durch den Internet-Konzern Google genehmigt. Die Übernahme würde sich in keinem relevanten Bereich negativ auswirken, begründete die Brüsseler Behörde am Dienstag ihre Entscheidung. Bedenken anderer Unternehmen, der Zusammenschluss werde Konkurrenten benachteiligen, wies die Kommission zurück. So könnten Kunden wie Website-Betreiber oder Werbetreibende auch weiter auf andere Anbieter zurückgreifen.

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Googles Konkurrent Microsoft hatte vergangenen Herbst davor gewarnt, die umgerechnet 2,2 Milliarden Euro teure Übernahme stelle eine Gefahr für den Datenschutz und den Wettbewerb dar. Doubleclick platziert auf Computern, die Seiten im Internet ansteuern, so genannte Cookies, die Aufschluss über die Surfgewohnheiten eines Nutzers erlauben.

Solche Daten sind für die Werbewirtschaft wichtig, um maßgeschneiderte Reklame im Internet zu schalten. Datenschützer fürchten negative Folgen durch einen Zusammenschluss der umfangreichen Datenbanken von Google und Doubleclick. Die Kommission stellte dazu klar, dass die wettbewerbsrechtliche Genehmigung nicht die datenschutzrechtlichen Pflichten des Unternehmen berühre.



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