Brandenburg will Erforschung der Bio-Energie vorantreiben
dpa | 31.03.2006
Eberswalde (dpa) - Brandenburg will Forschungsprojekte zur energetischen Nutzung von Biomasse künftig besser koordinieren und vorantreiben. Dazu wurde am Freitag beim Treffen der Forschungsplattform Ländliche Räume Berlin-Brandenburg in Eberswalde ein Arbeitskreis gegründet, teilte das Umwelt- und Agrarministerium mit. Die Biomasse-Nutzung sei eine Wachstumsbranche, sagte Staatssekretär Dietmar Schulze.
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Ziel sei, eine anwendungsbezogene, ergebnisorientierte Forschung und Technologieentwicklung so voranzutreiben, dass sich damit auch wirtschaftliche Erfolge in Brandenburg realisieren lassen. In Zentrum der Förderbemühungen stünden Forschung und Entwicklung im Bereich der Bioenergie-Gewinnung. Erfolge kämen auch den Klima- und Naturschutzanforderungen zugute.
Brandenburg biete für die Nutzung von Biomasse gute Voraussetzungen, hieß es. Dazu zählt jegliche Form von Biomasse in Form von Holz, Rapsöl, Ernterückständen, Gülle und Stroh. Biomasse wachse nach und gebe bei der Verbrennung kein zusätzliches Kohlendioxid in die Atmosphäre ab. 2003 erreichte der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch Brandenburgs 5,2 Prozent. Daran war die Biomasse mit 77 Prozent beteiligt.
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