Brandenburg: Gasversorger könnten Preisanhebung zurücknehmen
dpa
Potsdam (dpa) - Im Land Brandenburg könnten mehrere Energie- Unternehmen nach Informationen des "Tagesspiegels" Erhöhungen der Gaspreise zumindest teilweise zurücknehmen. Die von der Landes- Kartellbehörde mit den Versorgern geführten Gespräche stünden kurz vor dem Abschluss. "Mit den meisten Unternehmen sind die Gespräche bereits beendet", berichtete die Zeitung am Sonntag unter Bezug auf Informationen aus dem Wirtschaftsministerium.
- Anzeige -
Die Wettbewerbshüter hatten mit 29 Stadtwerken und vier überregionalen Versorgern Gespräche über die Reduzierung der angekündigten und teils schon vorgenommenen Preiserhöhungen geführt. Damit sollte die Einleitung eines förmlichen Kartellverfahrens verhindert werden. Zu Beginn des Jahres hatten einzelne Versorger zweistellige Preiserhöhungen angekündigt. Verbraucherschützer hatten dagegen protestiert. Die Preisanhebungen seien kaum nachvollziehbar.
In einem bundesweit wohl einmaligen Urteil hatte das Amtsgericht Heilbronn kürzlich eine Gaspreiserhöhung für ungültig erklärt. Das Gericht hatte der Klage eines Bürgers mit der Begründung Recht gegeben, dass das Gasunternehmen nicht einmal ansatzweise bereit gewesen sei, seine Kosten- und Gewinnkalkulation offen zu legen. Der Energieversorger kündigte Berufung an.
Weitere Nachrichten vom 25.04.2005
- Microsoft liefert Windows in neuen 64-Bit-Versionen aus
- Studie: Stadtwerke sehen Regulierung kritisch, steigende Energiepreise
- Naturschutzbund: Stromnetz-Ausbau mit Erdkabeln nur wenig teurer
- Google testet neue Werbemöglichkeiten
- Heisse Suppe bei Null-Emission - Solarkocher heizt zum Nulltarif ein
- Intel zahlt Briten 10.000 Dollar für Elektronik-Zeitschrift
- Hauptverdächtiger im Dialer-Betrugsfall in Haft
- Siemens Handysparte: Acer winkt ab, Motorola neuer Kandidat
- T-Aktionäre nehmen Schluck aus Dividendenpulle - T-Online in Kritik
- Ricke: Auch künftig Stellen-Abbau bei der Telekom

