Branche zu EEG-Kosten: VDEW erzählt "Unsinn"
Verivox | 04.04.2005
Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energien e.V. (BEE), kritisiert die heute durch den Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) bekannt gegebenen Kosten für Erneuerbare Energien scharf.
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"Der VDEW erzählt Unsinn! Die Ökostromerzeugung in Deutschland führt im Jahr 2005 nicht zu Strompreiserhöhungen. Energieversorger, die Preiserhöhungen dennoch mit der Einspeisung Erneuerbarer Energien begründen, lenken nur von anderen Motiven wie der aktuellen Steigerung ihrer Unternehmensgewinne ab."
Nitzschke zufolge hätten die deutschen Stromversorger zwischen 2003 und 2004 500 Millionen Euro zu viel von den Verbrauchern für den Stromanteil aus Erneuerbaren Energien kassiert. Diese Erträge gehörten den Verbrauchern, seien aber bisher nicht zurückbezahlt oder verrechnet worden.
Wer in 2005 eine EEG-Umlage von mehr als einem halben Cent pro Kilowattstunde bezahle, würde "abgezockt", so Nitzschke.
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