BP: Erdöl aus dem Kaspischen Meer wird weiter geliefert
AFP
London (AFP) - Der britische BP-Konzern hat am Dienstag klargestellt, dass ungeachtet des Konflikts im Kaukasus weiter Erdöl aus dem Kaspischen Meer in den Westen geliefert wird. Das Öl werde zum einem mit Güterzügen in den Schwarzmeerhafen Batumi gebracht, zum anderen über die Pipeline Baku-Noworossisk nach Russland, sagte ein BP-Sprecher. Die Pipeline nach Noworossisk wird von dem aserbaidschanischen Unternehmen Socar betrieben. Dagegen wird die Pipeline Baku-Supsa, die über georgisches Gebiet läuft, laut BP vorsichtshalber nicht mehr genutzt. Auch werde in die südkaukasische Gas-Pipeline Baku-Tiflis-Türkei kein Gas mehr gepumpt. Da das Gas unter hohem Druck stehe, werde die Leitung jedoch noch mehrere Tage Gas führen.
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Die Öl-Pipeline Baku-Tiflis-Ceyhan wird bereits seit einer Woche nicht mehr genutzt. Dies liegt an einer Explosion, die sich am 5. August in der Türkei ereignete. Offenbar handelte es sich um einen Anschlag von kurdischen Unabhängigkeitskämpfern. Die Öl-Pipeline wird zwar von BP genutzt, auf türkischem Gebiet aber von der türkischen Gesellschaft Botas betrieben. Die Pipeline Baku-Tiflis-Ceyhan (BTC-Pipeline) ist die zweitgrößte der Welt.
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