Bonussystem soll Haushalte zum Energiesparen anregen
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- Energieverbraucher wünschen sich intelligente Stromzähler
- Energieverbrauch in Deutschland so niedrig wie Anfang der 70er
- Studie: Energieverbrauch geht innerhalb Europas erstmals deutlich zurück
- Beim Kauf neuer Haushaltsgeräte auf Energieverbrauch achten
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Osnabrück - Das bundesweit einmalige Projekt "Energiesparbonus" will Haushalte in Zukunft beim Energiesparen unterstützen. Das zunächst auf 18 Monate angelegte bundesweite Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit rund 124 000 Euro bezuschusst und von der Universität Osnabrück wissenschaftlich begleitet. Verbraucher sollen mit Hilfe eines Bonussystems Transparenz über ihren Energieverbrauch erhalten, hieß es am Donnerstag bei der Vorstellung des Projekts in Osnabrück. Ziel sei es, eine Verhaltensänderung beim Verbraucher bezüglich seines Energieverbrauchs zu erreichen.
Dabei werden den Angaben zufolge Strom-, Gas- und Wasserverbrauch von einem Zähler gemessen und über Telefon- oder Stromkabel an den Netzstellenbetreiber Thüga Meteringservices geschickt. Die Haushalte können sich per Internet, SMS oder auch Postkarte aktuell über ihren Verbrauch informieren. Gekoppelt ist das Projekt mit einem Prämiensystem. Zudem werden Spartipps vermittelt.
Er erwarte von dem Vorhaben eine reale Senkung des Energieverbrauchs, sagte DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde. Das Projekt soll im März mit 200 bis 500 unterschiedlich strukturierten Haushalten aus ganz Deutschland starten, die von den jeweiligen Stadtwerken ausgewählt werden.
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