BöZ: E.ON verhandelt mit Shell über Offshore-Windparkprojekt
dpa
Frankfurt (dpa-AFX) - Der Energieversorger E.ON verhandelt einem Pressebericht zufolge mit dem Ölkonzern Shell über die Übernahme von dessen Anteil am weltgrößten Offshore-Windparkprojekt "London Array". Wann ein Abschluss erfolgen könnte, sei noch offen, schreibt die "Börsen-Zeitung" mit Verweis auf Konzernkreise.
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Shell hatte Anfang Mai angekündigt, seinen Anteil verkaufen zu wollen. Grund waren die hohen Kosten unter anderem für Stahl und Turbinen. Der Ölkonzern hält einen Anteil von 33 Prozent an dem auf 2,6 Milliarden Euro veranschlagten Projekt, an dem neben E.ON auch noch Dänemarks Staatskonzern Dong Energy beteiligt ist. Der Windpark, der in der Themse-Mündung nahe London entstehen soll, könnte mit 1 Gigawatt Erzeugungskapazität rund ein Viertel der Londoner Haushalte versorgen.
"Wir haben alle notwendigen Planungsgenehmigungen für den Windpark", sagte ein E.ON-Sprecher der Zeitung zum aktuellen Stand des Projekts. Zusammen mit Dong würden nun die vorliegenden Angebote von Turbinenlieferanten durchgesehen. Bis zum Baubeginn werde noch einige Zeit vergehen. Die erste Bauphase solle Ende 2012 abgeschlossen werden.
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