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Börsenexperten erwarten 2014 kein Plus beim Dax

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa-AFX

Frankfurt - 2014 könnte für den deutschen Aktienindex Dax zu einem verlorenen Jahr werden. Zwar sollten Aktien im Umfeld niedriger Zinsen profitieren, weil die Anleger nach Alternativen und besseren Renditen suchen. Doch die globalen Krisen oder schlechte Konjunkturnachrichten können den Anlegern jederzeit die erhoffte Rendite zunichte machen.

Zudem könnte sich die mit vielen Hoffnungen versehene Geldpolitik als scheinbarer Rettungsanker erweisen. "Am Aktienmarkt prägt eine Mischung aus Fatalismus und Sorglosigkeit die Stimmung der Anleger, aber die 'Alternativlosigkeit' der Aktie allein wird den Dax keine neue Höhen erklimmen lassen", sagte Bernd Fernow von der Landesbank Baden-Württemberg.

Insofern traut der Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB) dem deutschen Leitindex kurzfristig keine großen Sprünge mehr zu. Die VÖB-Experten sehen das Börsenbarometer Ende Dezember im Schnitt bei 9620 Punkten - das wäre nur etwas mehr als zuletzt und ein Plus von knapp einem Prozent im gesamten Jahr.

Konflikte brechen gute Kursentwicklung ab

Das Mini-Plus würde in einem scharfen Kontrast zu den Kurssprüngen 2012 und 2013 stehen, als der Dax jeweils mehr als ein Viertel an Wert gewann. Haupttriebfeder war die Hoffnung, dass die Notenbanken die Märkte mit frischem Geld fluten und so die Folgen der Finanzkrisen bekämpfen. Der Optimismus der Anleger hievte den Leitindex im Juni erstmals über die Marke von 10 000 Punkten und im selben Monat auf ein Rekordhoch von 10 050,98 Punkten. Dann jedoch brachen sich die Konflikte in der Ukraine sowie im Nahen Osten Bahn, woraufhin der Leitindex bis auf rund 8900 Punkte absackte. Die darauf folgende Markterholung ließ ihn zuletzt wieder in die Region um 9500 Punkte steigen.

Neben den politischen Krisen treibt die Anleger die Sorge um, dass die Währungshüter die Börsen entweder nicht mehr unterstützen können - oder wollen: So werde die im kommenden Jahr beginnende Normalisierung der US-Geldpolitik die Aktienmärkte zunehmend belasten, schrieb Analyst Joachim Schallmayer von der DekaBank.

Unruhe wegen möglicher Leitzinserhöhung

Zuletzt hat bereits die Furcht vor einer unerwartet frühen Leitzinserhöhung in den USA den Dax unter Druck gesetzt. Zu einer schärferen Gangart der Notenbank Fed könnte es kommen, falls wichtige Wirtschaftsdaten auf eine zunehmende Wachstumsdynamik in den Vereinigten Staaten hindeuten sollten.

Von einer bevorstehenden Schließung der Geldschleusen kann hingegen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) keine Rede sein - im Gegenteil: "Die EZB könnte versuchen, die lahmende Konjunktur auch mit unkonventionellen Maßnahmen zu stützen", sagte Marktexperte Robert Halver von der Baader Bank. Im Kampf gegen die Gefahren einer als zu niedrig erachteten Inflation würde EZB-Präsident Mario Draghi eventuell auch solche sogenannten Kreditverbriefungen kaufen, die eine hohe Ausfallwahrscheinlichkeit haben. Damit soll Banken der nötige Anreiz gegeben werden, ihr restriktives Kreditgeschäft zu lockern.

Doch ob dies mit Blick auf den Aktienmarkt ähnlich erfolgreich sein wird wie die Geldpolitik der Fed, ist laut Analyst Markus Reinwand von der Landesbank Helaba mit Fragezeichen zu versehen: "Augenscheinlich war zumindest bislang kein wirklicher Zusammenhang zwischen der Ausweitung der Bilanzsumme der EZB und der Kursentwicklung hiesiger Aktien zu erkennen."

Euro-Abwertung verbessert Position der europäischen Industrie

Vielmehr profitierten auch Euro-Aktien von den Liquiditätsspritzen der Fed. Für Anleger aus dem Dollar-Raum aber seien Euro-Aktien in diesem Jahr ein Verlustgeschäft gewesen. Sollten sich die Abwertungserwartungen gegenüber der europäischen Gemeinschaftswerbung verfestigen, würde sich diese, für den Kursaufschwung wichtige Investorengruppe vermutlich eher zurückziehen.

Immerhin: Die Schwäche des Euro hat auch ihr Gutes. "Mit einem weiter zum US-Dollar abwertenden Euro wird eine wichtige Voraussetzung für eine konjunkturelle Erholung geschaffen", schrieb Postbank-Analyst Heinz-Gerd Sonnenschein. Die schwächere Gemeinschaftswährung verbessere die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Firmen deutlich. Dies sollte sich in kräftig steigenden Unternehmensgewinnen und -umsätzen niederschlagen. Im günstigsten Fall könnte der Dax sogar Ende des Jahres bis auf 10 600 Punkte klettern - und damit neue Rekordstände erklimmen.