Börse für Emissionshandel wird 2008 eröffnet
- Höhere Strompreise drohen - Bundestag stimmt für Emissionshandel
- Bundesrat gibt grünes Licht für Emissionshandel - Länder-Proteste
- Bundesregierung will USA beim Emissionshandel mit ins Boot holen
- Schwarzenegger zu gemeinsamem Emissionshandel mit Europäern bereit
- Kieler Minister: Emissionshandel auf Schifffahrt ausdehnen
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Das System des Emissionshandels beruht darauf, dass Firmen und Einrichtungen, die Treibhausgase ausstoßen, ein Kontingent von Verschmutzungsrechten zugeteilt bekommen oder erwerben müssen. Überschreiten sie dieses Kontingent, müssen sie an einer Börse zusätzliche Zertifikate kaufen. Im umgekehrten Fall können sie Verschmutzungsrechte verkaufen. Dadurch entsteht jeweils ein Anreiz, den CO2-Ausstoß zu verringern und die Energieeffizienz zu erhöhen. Der Handel mit Emissionszertifikaten ist nach Ansicht vieler Experten deshalb das effektivste Mittel, um den Klimaschutz mit marktwirtschaftlichen Methoden voranzubringen.
Deutschland ist am Emissionshandel im Rahmen der Europäischen Union beteiligt, der 2005 begann. Zwar war das System zuletzt wegen eines Preisverfalls bei den Zertifikaten wenig wirksam. Durch verschärfte Zuteilungsregeln soll sich das aber ab 2008 ändern. Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, als Einstieg in einen transatlantischen Emissionshandel regionale Ansätze in den USA mit dem europäischen System zu vernetzen.
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