Blackberry setzt in Zukunft auf Software

Barcelona - Der kanadische Smartphone-Hersteller Blackberry tut sich schwer neben Apple und Co. Die Zahlen der Handyverkäufe sind in letzter Zeit stetig gesunken. Deswegen will sich das Unternehmen mehr auf die Software-Sparte konzentrieren. Blackberry verkündete am Mittwoch die Übernahme des britischen Unternehms Encription, das auf Beratung für Internetsicherheit ausgerichtet ist. In der neuen Sparte sollen etwa 60 Mitarbeiter beschäftigt werden, gab Manager Marty Beard beim Mobile World Congress in Barcelona bekannt.

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Bild: Blackberry Bild: ©kalafoto/fotolia.com / Text: dpa

Blackberry hatte mit seinem eigenen Betriebssystem zuletzt laut Marktforschern nur noch einen Anteil von 0,2 Prozent am Smartphone-Geschäft. Nach einem ersten Android-Telefon schloss Konzernchef John Chen nicht aus, dass Blackberry auch ganz auf das Google-System umsteigen könnte. Er setzt einen Schwerpunkt auf Software für IT-Sicherheit in Unternehmen. Alle aktuellen Anwendungen würden gleich für verschiedene Plattformen entwickelt, erklärte Beard. Blackberry strebe eine starke Position bei der sicheren Vernetzung von Technik im Internet der Dinge an, unter anderem im Gesundheitsbereich und in Autos.

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